Die meisten Feuchttücher bestehen nicht aus Papier. Sie enthalten Kunststofffasern – also Plastik.
Genau deshalb lösen sie sich im Wasser nicht auf, sondern verklumpen in der Kanalisation zu riesigen Klumpen, die Fachleute „Fatbergs“ nennen.
Allein in europäischen Abwassersystemen verursachen sie jedes Jahr Schäden in Millionenhöhe. Und es bleibt nicht im Abfluss. Beim Zerfall geben viele Tücher Mikroplastik ab – winzige Partikel, die längst in Flüssen, im Boden und im Trinkwasser nachgewiesen werden.
Dazu kommen Konservierungs- und Duftstoffe, die bei empfindlicher Haut zu Rötungen, Juckreiz und Reizungen führen können. Nicht ohne Grund raten viele Hautärzte inzwischen ausdrücklich von Feuchttüchern ab.